Mit Pinterest Affiliate Marketing starten: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Du möchtest online Geld verdienen, hast aber kein eigenes Produkt, keine große Community und vielleicht auch keine Lust, jeden Tag auf Instagram oder TikTok präsent zu sein?
Dann könnte Pinterest Affiliate Marketing eine interessante Möglichkeit für dich sein.
Denn um mit Affiliate Marketing Geld zu verdienen, musst du nicht unbedingt selbst einen Kurs erstellen, einen Onlineshop eröffnen oder Tausende Follower haben. Stattdessen empfiehlst du Produkte oder Angebote anderer Unternehmen und erhältst eine Provision, wenn über deine Empfehlung ein Kauf entsteht.
Und Pinterest kann dir dabei helfen, genau die Menschen zu erreichen, die bereits nach diesen Themen und Lösungen suchen.
Aber wie funktioniert das Ganze eigentlich? Brauchst du dafür einen Blog? Woher bekommst du Affiliate-Links? Und wie kommen überhaupt Menschen über Pinterest auf deine Empfehlungen?
Genau das schauen wir uns in dieser Anleitung Schritt für Schritt an.
Was ist Affiliate Marketing überhaupt?
Affiliate Marketing klingt komplizierter, als es eigentlich ist.
Das Prinzip ist:
Du empfiehlst ein Produkt oder eine Dienstleistung und bekommst dafür einen persönlichen Affiliate-Link.
Klickt jemand auf diesen Link und kauft anschließend das Produkt, erhältst du eine Provision.
Ein einfaches Beispiel:
Du schreibst einen Blogartikel über ein Thema, mit dem du dich gut auskennst. In diesem Artikel empfiehlst du ein passendes Produkt.
Anschließend erstellst du Pins für Pinterest, die zu deinem Blogartikel führen.
Der Weg kann dann beispielsweise so aussehen:
Pinterest-Pin → Blogartikel → Affiliate-Link → Kauf → Provision
Du musst das Produkt also weder selbst herstellen noch verschicken oder dich um den Kundenservice kümmern.
Genau das macht Affiliate Marketing gerade für Einsteiger interessant.
Warum Pinterest und Affiliate Marketing so gut zusammenpassen
Pinterest wird häufig mit Instagram oder TikTok in einen Topf geworfen.
Dabei funktioniert die Plattform anders.
Menschen öffnen Pinterest nicht nur, um zu sehen, was andere Personen gerade machen. Sie suchen dort gezielt nach Ideen, Anleitungen, Inspiration und Lösungen für bestimmte Probleme.
Vielleicht kennst du es selbst.
Du suchst beispielsweise nach:
- Ideen für ein Online-Business
- Möglichkeiten, von zu Hause Geld zu verdienen
- Pinterest-Tipps für Anfänger
- Einrichtungsideen
- Rezepten
- Geschenkideen
- Reisezielen
Du hast also häufig schon eine konkrete Absicht, wenn du etwas in die Pinterest-Suche eingibst.
Und genau das ist für Affiliate Marketing interessant.
Wenn du Inhalte erstellst, die zu diesen Suchanfragen passen, können Menschen deine Pins entdecken, auf deine Website gelangen und dort anschließend deine Empfehlungen finden.
Ein weiterer Vorteil: Ein Pinterest-Pin kann auch Wochen oder Monate nach seiner Veröffentlichung noch gefunden werden.
Du musst also nicht zwingend jeden Tag persönlich online sein, damit jemand auf deine Inhalte aufmerksam wird.
Brauche ich viele Pinterest-Follower?
Nein.
Und genau das finde ich an Pinterest besonders interessant.
Auf Instagram würde ein Account mit wenigen Followern zunächst nur eine begrenzte Anzahl an Menschen erreichen. Pinterest funktioniert wesentlich stärker über Suche, Empfehlungen und Interessen.
Jemand muss dir also nicht bereits folgen, um deinen Pin zu entdecken.
Deshalb kannst du grundsätzlich auch mit einem neuen Account anfangen.
Natürlich bedeutet das nicht, dass du heute fünf Pins veröffentlichst und morgen automatisch Geld verdienst. Pinterest braucht Zeit und du musst erst herausfinden, welche Themen, Keywords und Pins funktionieren.
Aber eine große bestehende Community ist keine Voraussetzung dafür, überhaupt anfangen zu können.
So kannst du mit Pinterest Affiliate Marketing starten
Schauen wir uns jetzt an, wie du das Ganze praktisch aufbauen kannst.
Schritt 1: Entscheide dich für ein Thema
Bevor du einfach irgendwelche Affiliate-Produkte suchst, solltest du dir überlegen, für wen du Inhalte erstellen möchtest und welches Problem du lösen kannst.
Das könnte beispielsweise sein:
Online-Business für Introvertierte
oder:
vegane Ernährung für Anfänger
oder:
Reisen mit kleinem Budget
oder:
Organisation für Familien
Je klarer dein Thema ist, desto leichter wird es später, passende Inhalte und Produkte zu finden.
Du musst übrigens nicht dein ganzes Leben lang bei exakt diesem Thema bleiben.
Für den Anfang hilft ein klarer Schwerpunkt aber enorm.
Schritt 2: Finde passende Affiliate-Programme
Jetzt brauchst du Produkte oder Dienstleistungen, die zu deinem Thema passen.
Viele Unternehmen haben eigene Partnerprogramme. Außerdem gibt es Affiliate-Netzwerke, über die du dich bei unterschiedlichen Unternehmen bewerben kannst.
Wichtig ist dabei:
Such nicht einfach das Produkt mit der höchsten Provision.
Überlege stattdessen:
Würde dieses Produkt der Person helfen, die meinen Artikel liest?
Eine Empfehlung sollte sich wie die logische Fortsetzung deines Contents anfühlen.
Wenn jemand beispielsweise einen ausführlichen Artikel von dir darüber liest, wie man Pinterest für ein Online-Business nutzen kann, könnte ein ausführlicher Pinterest-Guide oder Kurs dazu passen.
Ein völlig anderes Produkt nur wegen einer hohen Provision wahrscheinlich nicht.
Schritt 3: Erstelle hilfreiche Inhalte
Jetzt kommt einer der wichtigsten Punkte.
Statt einfach einen Affiliate-Link irgendwo zu platzieren und zu hoffen, dass jemand darauf klickt, kannst du Inhalte erstellen, die bereits ein konkretes Problem lösen.
Zum Beispiel:
„Pinterest für Anfänger: So startest du bei null“
„Mit Pinterest Geld verdienen: 5 Möglichkeiten“
„Online Geld verdienen ohne Instagram – welche Möglichkeiten gibt es?“
„Pinterest oder Instagram für dein Online-Business?“
„So funktioniert Affiliate Marketing für Anfänger“
In diesen Artikeln kannst du passende Produkte empfehlen.
Dadurch kommt die Person nicht auf deine Website und bekommt sofort etwas verkauft.
Sie bekommt zunächst eine Antwort auf ihre Frage.
Und wenn sie anschließend tiefer in das Thema einsteigen möchte, kannst du ihr eine passende Empfehlung geben.
Schritt 4: Erstelle Pins für deine Inhalte
Jetzt kommt Pinterest ins Spiel.
Für einen einzigen Blogartikel musst du nicht nur einen einzigen Pin erstellen.
Du kannst verschiedene Designs und vor allem unterschiedliche Einstiege testen.
Nehmen wir diesen Artikel als Beispiel.
Daraus könnten Pins entstehen wie:
„Du brauchst kein eigenes Produkt, um mit Pinterest Geld zu verdienen“
„Pinterest + Affiliate Marketing: So funktioniert es für Anfänger“
„Kann man mit Pinterest Affiliate Marketing Geld verdienen?“
„Affiliate Marketing ohne Instagram? Diese Alternative solltest du kennen“
„So würde ich 2026 mit Pinterest Affiliate Marketing starten“
Alle diese Pins könnten zu demselben ausführlichen Blogartikel führen.
So findest du nach und nach heraus, welche Formulierungen besonders viele Menschen ansprechen.
Schritt 5: Nutze die richtigen Pinterest-Keywords
Pinterest funktioniert zu einem großen Teil wie eine Suchmaschine.
Deshalb solltest du dir überlegen, wonach deine Zielgruppe tatsächlich sucht.
Für diesen Artikel könnten beispielsweise Begriffe wie diese relevant sein:
Pinterest Affiliate Marketing
mit Pinterest Geld verdienen
Affiliate Marketing für Anfänger
Online Geld verdienen
Pinterest für Anfänger
Online Business starten
Diese Begriffe kannst du sinnvoll in deinem Pin-Titel, deiner Pin-Beschreibung und deinen Inhalten verwenden.
Aber bitte nicht einfach 20 Keywords hintereinander schreiben.
Der Text sollte immer noch für einen Menschen geschrieben sein und sich natürlich lesen.
Schritt 6: Führe die Person zum nächsten sinnvollen Schritt
Hier passiert der Teil, den viele vergessen.
Du kannst zwar Besucher über Pinterest bekommen – aber was sollen sie anschließend machen?
Wenn jemand deinen Artikel liest und danach einfach die Seite schließt, hast du zwar einen Websitebesucher gewonnen, aber noch kein Business aufgebaut.
Deshalb solltest du überlegen:
Was ist der nächste sinnvolle Schritt für diese Person?
Das könnte ein kostenloser Guide sein.
Ein Newsletter.
Ein weiterer hilfreicher Artikel.
Oder eben ein Produkt, das das Problem ausführlicher löst.
Und genau hier kommt Affiliate Marketing ins Spiel.
Du möchtest Pinterest nicht komplett alleine lernen?
Wenn du jetzt denkst:
Okay, das Prinzip verstehe ich – aber wie baue ich Pinterest strategisch auf, sodass daraus irgendwann tatsächlich ein Einkommen entstehen kann?
Dann kannst du dir auch Unterstützung holen.
Ich habe mir selbst das Pinterest-E-Book von Annika geholt, weil ich Pinterest nicht einfach planlos nutzen, sondern besser verstehen wollte, wie man die Plattform gezielt für ein Online-Business einsetzen kann.
Darin bekommst du eine ausführlichere Anleitung, wie du Pinterest strategisch nutzen und dir Schritt für Schritt dein eigenes System aufbauen kannst.
👉 (Werbung) Hier kannst du dir Annikas Pinterest-E-Book ansehen.
Hinweis: Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link. Wenn du darüber etwas kaufst, erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.
Schritt 7: Analysiere, was tatsächlich funktioniert
Dieser Schritt ist besonders wichtig, wenn du mit Pinterest Geld verdienen möchtest.
Schau nicht nur auf deine Impressionen.
Interessanter sind Fragen wie:
Welche Pins werden angeklickt?
Welche Blogartikel bekommen Besucher?
Welche Themen führen zu Newsletter-Anmeldungen?
Auf welche Affiliate-Links wird geklickt?
Und welche Empfehlungen führen tatsächlich zu Verkäufen?
Denn 100.000 Impressionen bringen dir wenig, wenn niemand deine Website besucht.
Umgekehrt kann ein kleinerer Pin mit einer sehr konkreten Zielgruppe wesentlich wertvoller sein.
Dein Ziel sollte deshalb nicht einfach sein:
möglichst viele Aufrufe.
Sondern:
die richtigen Menschen mit dem richtigen Problem auf den passenden Inhalt bringen.
Muss ich für Pinterest Affiliate Marketing einen Blog haben?
Nicht zwingend für jede denkbare Affiliate-Strategie.
Ich persönlich finde eine eigene Website oder einen Blog trotzdem besonders interessant.
Warum?
Weil du dort ausführliche Inhalte erstellen kannst und nicht vollständig von einer Social-Media-Plattform abhängig bist.
Außerdem kannst du aus einem einzigen Artikel sehr viele verschiedene Pinterest-Pins erstellen.
Und du kannst auf deiner Website zusätzlich einen Newsletter aufbauen.
Damit entsteht nach und nach ein richtiges System:
Pinterest → Blog → Newsletter → Empfehlung
Statt:
Post veröffentlichen → 24 Stunden Aufmerksamkeit → nächsten Post erstellen.
Gerade wenn du nicht ständig auf Social Media präsent sein möchtest, kann das eine interessante Alternative sein.
Wie schnell kann man mit Pinterest Affiliate Marketing Geld verdienen?
Darauf gibt es leider keine seriöse Antwort wie:
„Nach 30 Tagen verdienst du 500 Euro.“
Es kann passieren, dass relativ schnell der erste Affiliate-Verkauf entsteht.
Es kann aber genauso mehrere Monate dauern, bis genügend passende Menschen deine Inhalte finden.
Das hängt unter anderem davon ab:
- wie gefragt dein Thema ist,
- welche Keywords du verwendest,
- wie gut deine Pins geklickt werden,
- wie hilfreich deine Inhalte sind,
- wie gut das Affiliate-Angebot zum Problem passt,
- wie hoch die Conversion des Angebots ist.
Deshalb würde ich Pinterest eher als etwas betrachten, das du systematisch aufbaust, statt als Methode für schnelles Geld.
Der erste wichtige Meilenstein muss auch nicht sofort ein riesiges Einkommen sein.
Er kann schlicht sein:
Der erste Mensch findet meinen Pin → liest meinen Artikel → klickt meine Empfehlung → kauft.
Denn sobald dieser Weg einmal funktioniert, kannst du anfangen, ihn zu optimieren und auszubauen.
Häufige Fehler beim Pinterest Affiliate Marketing
Gerade am Anfang würde ich diese Dinge vermeiden:
Nur Werbung erstellen:
Menschen gehen auf Pinterest, weil sie etwas suchen oder lernen möchten. Hilfreicher Content sollte deshalb im Vordergrund stehen.
Zu viele Themen gleichzeitig:
Heute Online-Business, morgen Rezepte und übermorgen Einrichtung machen es schwieriger, eine klare Strategie aufzubauen.
Nur auf Impressionen schauen:
Für dein Business sind Klicks und Conversions wesentlich interessanter.
Nach zwei Wochen aufgeben:
Pinterest braucht häufig etwas Zeit, bis Inhalte Reichweite aufbauen.
Produkte nur wegen der Provision empfehlen:
Wenn deine Empfehlung nicht zum Problem des Lesers passt, wird sie wahrscheinlich auch schlechter konvertieren.
Keinen nächsten Schritt anbieten:
Wenn jemand deinen Artikel hilfreich fand, gib ihm die Möglichkeit, weiterzumachen.
Kann man also mit Pinterest Affiliate Marketing Geld verdienen?
Grundsätzlich ja.
Das Spannende daran ist, dass du kein eigenes Produkt und keine riesige Social-Media-Community brauchst, um damit anzufangen.
Du brauchst stattdessen:
eine klare Zielgruppe, hilfreiche Inhalte, passende Affiliate-Angebote und Pinterest-Pins, über die die richtigen Menschen deine Inhalte finden können.
Es ist kein System, bei dem du heute einen Pin veröffentlichst und morgen automatisch passives Einkommen bekommst.
Aber du kannst dir damit Stück für Stück ein System aufbauen, das nicht davon abhängig ist, dass du jeden Tag dein Gesicht in die Kamera hältst oder permanent online bist.
Und genau deshalb finde ich Pinterest besonders für Menschen spannend, die sich ein Online-Business aufbauen möchten, ohne sich ständig auf Social Media zeigen zu müssen.
Wenn du Pinterest dafür von Anfang an strategischer angehen möchtest, kannst du dir hier noch einmal (Werbung) Annikas Pinterest-E-Book ansehen.
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