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Du hast angefangen, auf Pinterest zu pinnen, deine ersten Beiträge veröffentlicht und wartest gespannt auf die ersten Klicks.

Doch nach ein paar Tagen oder Wochen passiert … nicht besonders viel.

Vielleicht bekommst du ein paar Impressionen. Hier und da klickt jemand auf einen Pin. Aber von einem wirklichen Einkommen bist du noch weit entfernt.

Und irgendwann fragst du dich:

Wie lange dauert es eigentlich, bis man mit Pinterest Geld verdient?

Vielleicht siehst du gleichzeitig andere, die erzählen, dass sie mit Pinterest mehrere Hundert oder sogar Tausend Euro im Monat verdienen und fragst dich, warum es bei dir nicht genauso schnell geht.

Ich möchte dir deshalb in diesem Artikel zeigen, wie lange es realistisch dauern kann, mit Pinterest Geld zu verdienen, wovon es abhängt und was du tun kannst, damit aus deinen Pins irgendwann tatsächlich ein Einkommen entstehen kann.

Vor allem dann, wenn du dir ein Online-Business aufbauen möchtest, ohne ständig auf Instagram oder TikTok vor der Kamera stehen zu müssen.

Kann man mit Pinterest überhaupt Geld verdienen?

Ja – allerdings bezahlt Pinterest dich nicht einfach dafür, dass deine Pins viele Aufrufe bekommen.

Das ist ein wichtiger Unterschied.

Pinterest kann dir dabei helfen, Menschen auf deine Website, deinen Blog, eine Landingpage oder zu einem passenden Angebot zu bringen.

Dort kann dann beispielsweise Geld entstehen durch:

  • Affiliate Marketing

  • eigene digitale Produkte

  • E-Books oder Onlinekurse

  • Werbeeinnahmen auf einem Blog

  • Dienstleistungen

  • Newsletter-Funnels

Pinterest ist also eher der Traffic-Lieferant deines Business.

Und genau deshalb sind 100.000 Impressionen allein noch kein Einkommen.

Viel interessanter ist die Frage:

Wie viele Menschen klicken tatsächlich auf deine Inhalte – und was passiert anschließend mit diesen Besuchern?

Wie lange dauert es, bis Pinterest erste Ergebnisse bringt?

Wenn du einen neuen Pinterest-Account startest, solltest du nicht erwarten, nach einer Woche bereits Tausende Besucher auf deiner Website zu haben.

Pinterest muss deine Inhalte zunächst einordnen.

Worum geht es auf deinem Account?

Welche Themen behandelst du?

Für welche Suchanfragen könnten deine Pins relevant sein?

Und welche Menschen interessieren sich tatsächlich dafür?

Deshalb können die ersten Wochen ziemlich unspektakulär aussehen.

Du veröffentlichst Pins und bekommst vielleicht nur wenige Impressionen und Klicks.

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass Pinterest für dich nicht funktioniert.

Pinterest ist für mich weniger eine Plattform für schnelle virale Erfolge und mehr eine langfristige Such- und Inspirationsplattform.

Ein Pin kann auch später noch gefunden werden und dir Besucher bringen.

Wann kann man mit den ersten Einnahmen rechnen?

Darauf gibt es leider keine ehrliche Antwort wie:

„Nach genau 47 Tagen verdienst du deine ersten 500 Euro.“

Es kann sehr schnell gehen – oder mehrere Monate dauern.

Denn es hängt unter anderem davon ab,

  • wie häufig deine Pins ausgespielt werden,

  • ob Menschen tatsächlich darauf klicken,

  • welches Thema du gewählt hast,

  • wie gut dein Angebot zur Zielgruppe passt,

  • wie du deine Website monetarisierst,

  • wie hoch deine Provision oder dein Produktpreis ist

  • und ob Besucher dir genügend vertrauen, um etwas zu kaufen.

Jemand mit einem hochpreisigen Affiliate-Angebot benötigt beispielsweise wesentlich weniger Verkäufe als jemand, der ausschließlich mit kleinen Amazon-Provisionen arbeitet.

Und genau deshalb würde ich nicht nur fragen:

„Wie bekomme ich möglichst viele Pinterest-Aufrufe?“

Sondern:

„Wie baue ich ein System, mit dem aus den richtigen Pinterest-Besuchern irgendwann Einnahmen entstehen können?“

Ein einfaches Beispiel

Stell dir vor, du schaffst es irgendwann, jeden Monat 1.000 interessierte Menschen über Pinterest auf deinen Blog zu bringen.

Ein Teil davon trägt sich vielleicht für dein kostenloses Freebie ein.

Diese Menschen landen anschließend in deinem Newsletter.

Dort lernen sie dich und deine Inhalte besser kennen.

Und irgendwann empfiehlst du ein Produkt, das genau zu ihrem Problem passt.

Wenn du für dieses Produkt beispielsweise 15 € Affiliate-Provision erhältst und 20 Menschen kaufen, sind das:

20 × 15 € = 300 €

Bei einem Produkt mit 100 € Provision würden bereits fünf Verkäufe 500 € ergeben.

Das sind natürlich nur Rechenbeispiele und keine Garantie dafür, dass genau diese Conversionraten erreicht werden.

Aber sie zeigen etwas Wichtiges:

Du brauchst nicht zwingend Millionen Pinterest-Impressionen.

Du brauchst die richtigen Besucher und eine sinnvolle Möglichkeit, diese Besucher zu monetarisieren.

Warum viele zu früh mit Pinterest aufgeben

Ich glaube, eines der größten Probleme ist die Erwartungshaltung.

Du erstellst zehn Pins.

Du veröffentlichst sie.

Nach zwei Wochen hast du vielleicht 300 Impressionen und fünf Website-Klicks.

Und dann denkst du:

„Pinterest funktioniert bei mir nicht.“

Dabei hast du Pinterest möglicherweise einfach noch nicht genügend Zeit und Inhalte gegeben.

Gerade bei einem neuen Account würde ich die ersten Wochen deshalb eher als Aufbauphase betrachten.

Du sammelst Daten.

Du findest heraus:

Welche Themen funktionieren?

Welche Überschriften bringen Klicks?

Welche Designs werden ausgespielt?

Welche Blogartikel interessieren deine Zielgruppe?

Und genau diese Informationen kannst du anschließend nutzen, um mehr von dem zu erstellen, was funktioniert.

Nicht jeder Pin muss funktionieren

Das war für mich selbst eine wichtige Erkenntnis.

Du kannst zehn Pins erstellen und feststellen, dass acht davon kaum etwas machen.

Ein Pin bekommt vielleicht ein paar Impressionen.

Der nächste ebenfalls.

Und plötzlich gibt es einen Pin, der deutlich häufiger geklickt wird.

Das bedeutet nicht, dass die anderen acht komplett umsonst waren.

Sie haben dir Daten geliefert.

Jetzt kannst du dir den erfolgreichen Pin anschauen:

Was war anders?

War die Überschrift konkreter?

Hat sie ein bestimmtes Problem angesprochen?

War das Design auffälliger?

War das Thema interessanter?

Hat der Pin eine besonders starke Neugier ausgelöst?

Genau daraus kannst du deine nächsten Pins entwickeln.

Was ist wichtiger: Impressionen oder ausgehende Klicks?

Wenn dein Ziel darin besteht, mit Pinterest Geld zu verdienen, interessieren mich ausgehende Klicks besonders.

Denn eine Impression bedeutet zunächst nur:

Jemand hat deinen Pin gesehen.

Ein ausgehender Klick bedeutet dagegen:

Jemand war so interessiert, dass er Pinterest verlassen und deine Website besuchen wollte.

Und dort beginnt dein eigentliches Business.

Deshalb würde ich mich nicht verrückt machen, wenn ein anderer Account viel mehr monatliche Aufrufe hat.

Ein kleinerer Account mit kaufbereiten Website-Besuchern kann wirtschaftlich wesentlich interessanter sein als ein riesiger Account, dessen Nutzer kaum auf die Website klicken.

Wie kannst du schneller herausfinden, was funktioniert?

Du kannst nicht kontrollieren, wann Pinterest einen bestimmten Pin stärker ausspielt.

Aber du kannst Pinterest möglichst viele gute Möglichkeiten geben, deine Inhalte einzuordnen und zu testen.

Dazu gehören für mich vor allem:

Regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen

Je mehr relevante Inhalte du zu deinem Kernthema hast, desto mehr Möglichkeiten entstehen, über Pinterest gefunden zu werden.

Unterschiedliche Pin-Designs testen

Verwende nicht immer exakt dieselbe Vorlage. Teste unterschiedliche Bilder, Illustrationen, Schriften und Aufteilungen.

Starke Überschriften verwenden

Statt:

„Pinterest Tipps“

lieber:

„5 Wege, wie du mit Pinterest Geld verdienen kannst“

Der zweite Titel sagt sofort, welchen Nutzen der Leser bekommt.

Pinterest SEO beachten

Verwende Begriffe, nach denen deine Zielgruppe tatsächlich sucht – beispielsweise in deinem Pin-Titel, deiner Beschreibung und natürlich auch sinnvoll in deinem Blogartikel.

Nicht nur Impressionen beobachten

Schau dir regelmäßig an, welche Pins tatsächlich ausgehende Klicks bringen.

Und dann:

Mehr von dem machen, was funktioniert.

Brauche ich viele Follower, um mit Pinterest Geld zu verdienen?

Das ist einer der Gründe, warum ich Pinterest gerade für Introvertierte so spannend finde.

Du musst dir nicht zwangsläufig erst eine riesige persönliche Community aufbauen.

Auf Instagram oder TikTok entsteht schnell das Gefühl, ständig präsent sein zu müssen:

Stories aufnehmen.

Reels drehen.

In die Kamera sprechen.

Das eigene Leben zeigen.

Auf Pinterest steht dagegen viel stärker dein Inhalt im Vordergrund.

Jemand kann deinen Pin entdecken, weil er gerade nach genau diesem Thema sucht – auch wenn diese Person dich vorher überhaupt nicht kannte.

Und genau deshalb kann Pinterest interessant sein, wenn du dir online etwas aufbauen möchtest, ohne dein Gesicht zum Mittelpunkt deines Business zu machen.

Wie würde ich als Anfänger starten?

Ich würde es möglichst einfach halten.

Du brauchst nicht gleichzeitig Instagram, TikTok, YouTube, Pinterest und fünf weitere Plattformen.

Entscheide dich zunächst für:

eine klare Zielgruppe + ein konkretes Thema + hilfreiche Inhalte + eine Monetarisierungsmöglichkeit.

Dann kannst du beispielsweise einen Blog aufbauen und Pinterest nutzen, um Menschen auf deine Artikel zu bringen.

Von dort aus kannst du passende Affiliate-Produkte empfehlen oder deine Leser über ein kostenloses Freebie in deinen Newsletter einladen.

So entsteht nach und nach ein System:

Pinterest → Blog → Freebie → Newsletter → passendes Angebot

Und genau dieses System finde ich wesentlich spannender als jeden Tag aufs Neue hoffen zu müssen, dass irgendein Reel viral geht.

Kann Pinterest irgendwann passiv Geld bringen?

Ich würde mit dem Wort „passiv“ vorsichtig umgehen.

Ein Online-Business braucht Arbeit.

Du musst Inhalte erstellen, analysieren, optimieren und herausfinden, was deine Zielgruppe tatsächlich möchte.

Der große Vorteil von Pinterest ist für mich aber:

Deine Arbeit kann länger für dich arbeiten.

Ein Instagram-Story verschwindet nach kurzer Zeit wieder aus dem Blickfeld.

Ein Blogartikel und die dazugehörigen Pins können dagegen auch später noch gefunden werden.

Dadurch baust du dir mit der Zeit eine immer größere Bibliothek an Inhalten auf.

Und genau daraus kann langfristig ein System entstehen, das nicht davon abhängig ist, dass du jeden einzelnen Tag persönlich online bist.

Mein Tipp: Beurteile Pinterest nicht nach den ersten Wochen

Wenn du gerade erst angefangen hast und deine Zahlen noch klein sind, bedeutet das nicht automatisch, dass du etwas falsch machst.

Gib deinem Account Zeit.

Veröffentliche regelmäßig hochwertige Inhalte.

Teste verschiedene Themen und Hooks.

Und vor allem:

Schau auf die Entwicklung.

Hattest du letzten Monat 20 ausgehende Klicks und diesen Monat 50?

Dann wächst etwas.

Hast du nach mehreren Monaten und sehr vielen veröffentlichten Inhalten immer noch nahezu keine Impressionen oder Klicks?

Dann solltest du genauer analysieren, woran es liegen könnte.

Pinterest sollte weder ein Glücksspiel sein noch etwas, das du jahrelang blind betreibst.

Veröffentlichen → messen → verstehen → optimieren.

Das ist für mich der sinnvollere Weg.

Fazit: Wie lange dauert es nun, mit Pinterest Geld zu verdienen?

Vielleicht einige Wochen.

Vielleicht einige Monate.

Vielleicht länger.

Und ja – ich weiß, dass das keine besonders spektakuläre Antwort ist 😉

Aber ich verspreche dir lieber keine unrealistischen Einnahmen.

Entscheidend ist nicht, ob du nach exakt 30 Tagen deine ersten 500 € verdient hast.

Entscheidend ist, ob du Schritt für Schritt ein System aufbaust, bei dem

mehr Menschen deine Pins sehen → mehr passende Menschen klicken → mehr Menschen in deinen Funnel gelangen → daraus irgendwann Verkäufe entstehen.

Wenn du introvertiert bist, keine Lust auf tägliche Reels hast und trotzdem online etwas Eigenes aufbauen möchtest, kann Pinterest deshalb eine unglaublich spannende Möglichkeit sein.

Du möchtest selbst mit Pinterest starten?

Wenn du noch ganz am Anfang stehst und dir ein Online-Business aufbauen möchtest, ohne dich ständig auf Social Media zeigen zu müssen, kannst du dir meinen 0-€-Guide „Online Business für Introvertierte“ holen.

Darin zeige ich dir, wie du deine ersten Schritte gehen kannst, ohne bereits Reichweite, Tausende Follower oder Erfahrung mitbringen zu müssen.

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