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Vielleicht hast du dir schon öfter gedacht:

Ich würde so gerne von zu Hause aus etwas dazuverdienen.

Vielleicht möchtest du langfristig sogar unabhängiger werden oder dir etwas Eigenes aufbauen. Aber so richtig weißt du nicht, wo du anfangen sollst.

Und wenn du dann auf Instagram oder TikTok nach Möglichkeiten suchst, online Geld zu verdienen, wird es irgendwie auch nicht einfacher.

Die einen erzählen dir, du sollst einen Online-Kurs erstellen. Andere sprechen von Affiliate Marketing, digitalen Produkten, Dropshipping oder irgendwelchen Business-Modellen, von denen du vorher noch nie gehört hast.

Und gefühlt sollst du für alles erst einmal einen Instagram-Account aufbauen, jeden Tag Storys machen, Reels drehen und dich selbst vermarkten.

Ganz ehrlich: Mich hätte das früher wahrscheinlich auch komplett überfordert.

Vor allem, wenn du eher introvertiert bist und eigentlich genau deshalb nach einer Möglichkeit suchst, von zu Hause aus Geld zu verdienen.

Deshalb möchte ich es in diesem Beitrag einmal ganz einfach machen.

Stell dir vor, wir würden zusammen bei einem Kaffee sitzen und du würdest mich fragen:

„Okay, wenn ich jetzt anfangen möchte und bis Weihnachten meine ersten Einnahmen online erzielen will – was soll ich überhaupt machen?“

Genau das möchte ich dir hier Schritt für Schritt erklären.

Du brauchst dafür noch keine Website, keine Follower und musst auch nicht wissen, was ein Funnel ist.

Wir starten wirklich bei null.

Erst einmal: Wie kann man im Internet überhaupt Geld verdienen?

Im Grunde ist es gar nicht so kompliziert, wie es online manchmal dargestellt wird.

Auch im Internet verdienst du Geld meistens dadurch, dass du anderen Menschen bei etwas hilfst.

Vielleicht sucht jemand ein bestimmtes Produkt.

Jemand anderes möchte wissen, wie man Tomaten auf dem Balkon anbaut.

Eine Mama sucht Beschäftigungsideen für ihr Kind.

Jemand möchte abnehmen, häkeln lernen, seinen Hund beschäftigen oder seine Wohnung schöner einrichten.

Und genau nach solchen Dingen suchen jeden Tag Menschen im Internet.

Wenn du hilfreiche Inhalte zu einem bestimmten Thema erstellst, können diese Menschen auf dich aufmerksam werden.

Und daraus kann irgendwann ein Einkommen entstehen.

Wie genau, das schauen wir uns gleich noch an.

Aber zuerst müssen die Menschen deine Inhalte überhaupt finden.

Und genau deshalb möchte ich dir Pinterest zeigen.

Warum ausgerechnet Pinterest?

Vielleicht benutzt du Pinterest bisher nur, um Rezepte zu speichern, Einrichtungsideen zu sammeln oder dir Inspiration für Weihnachten zu holen.

Dann ging es mir ähnlich.

Was viele aber gar nicht wissen:

Pinterest kann viel mehr als nur schöne Bilder sammeln.

Menschen gehen auf Pinterest, weil sie etwas suchen.

Sie geben zum Beispiel ein:

„Geschenke für 3-Jährige“

„kleiner Balkon Ideen“

„Weihnachtsdeko selber machen“

„von zu Hause Geld verdienen“

„einfache vegane Rezepte“

Und Pinterest zeigt ihnen passende Inhalte dazu.

Wenn du selbst einen hilfreichen Beitrag zu einem dieser Themen erstellt hast, kannst du einen sogenannten Pin erstellen.

Das ist im Grunde das Bild mit der Überschrift, das du auf Pinterest siehst.

Klickt jemand auf diesen Pin, kannst du diese Person zum Beispiel auf deine Website weiterleiten.

Und genau das macht Pinterest für mich so interessant.

Du brauchst dafür keine große Community

Das ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Punkte, wenn du introvertiert bist.

Bei Instagram haben viele das Gefühl, dass sie ständig präsent sein müssen.

Du postest eine Story.

Du sprichst in die Kamera.

Du beantwortest Nachrichten.

Du zeigst deinen Alltag.

Du versuchst Follower aufzubauen.

Und vielleicht liest du das gerade und denkst:

Nein. Genau das möchte ich nicht.

Kann ich verstehen.

Natürlich kannst du auch Instagram nutzen, ohne ständig dein Gesicht zu zeigen. Aber wenn du überhaupt keine Lust auf dieses Gefühl hast, permanent „da sein“ zu müssen, finde ich Pinterest unglaublich spannend.

Denn bei Pinterest steht nicht unbedingt die Person im Mittelpunkt.

Es geht viel stärker um den Inhalt.

Jemand muss dich vorher nicht kennen.

Die Person muss dir nicht folgen.

Sie sucht nach etwas, sieht deinen Pin und klickt darauf, weil sie die Antwort auf ihre Frage haben möchte.

Und genau deshalb passt Pinterest meiner Meinung nach so gut zu Menschen, die sich lieber im Hintergrund etwas aufbauen möchten.

Aber was soll ich denn auf Pinterest veröffentlichen?

Jetzt kommt wahrscheinlich die nächste Frage:

„Schön und gut, aber ich habe doch gar nichts, was ich dort posten könnte.“

Und hier wird es interessant.

Du brauchst zuerst ein Thema.

Aber bitte mach dir daraus keine riesige Wissenschaft.

Du musst jetzt nicht deine „perfekte Nische“ finden, mit der du die nächsten 30 Jahre verbringen wirst.

Überleg einfach:

Womit beschäftige ich mich gerne oder wobei könnte ich anderen Menschen helfen?

Das kann viel alltäglicher sein, als du vielleicht denkst.

Vielleicht liebst du Pflanzen.

Vielleicht backst du gerne.

Vielleicht kennst du dich mit Meerschweinchen aus.

Vielleicht häkelst oder nähst du.

Vielleicht hast du schon hundert Kindergeburtstage vorbereitet.

Vielleicht interessierst du dich für Ordnung und Organisation.

Vielleicht liebst du günstige Einrichtungsideen.

Oder du hast dich selbst sehr intensiv mit einem bestimmten Thema beschäftigt und dabei viel gelernt.

Genau daraus kann ein Thema entstehen.

Und dann brauchst du einen Ort für deine Inhalte

Pinterest selbst ist dabei hauptsächlich der Weg, über den Menschen dich finden.

Jetzt brauchen wir noch einen Ort, an den sie nach dem Klick kommen.

Eine Möglichkeit dafür ist ein Blog.

Und bevor du jetzt denkst:

„Oh Gott, bloggen? Ist das nicht total kompliziert?“

Nein. Zumindest muss es das nicht sein.

Ein Blog ist erst einmal nichts anderes als eine Website, auf der du hilfreiche Beiträge veröffentlichst.

Angenommen, dein Thema sind Zimmerpflanzen.

Dann könntest du einen Beitrag schreiben:

„7 pflegeleichte Zimmerpflanzen für Anfänger“

Dazu erstellst du einen Pin mit einer schönen Überschrift.

Eine Person sucht bei Pinterest nach pflegeleichten Pflanzen.

Sie entdeckt deinen Pin.

Sie klickt darauf.

Und landet auf deinem Blogbeitrag.

Das ist eigentlich schon das Grundprinzip.

Pinterest → dein Pin → dein Blogbeitrag

Mehr musst du am Anfang noch gar nicht verstehen.

Und wie wird daraus irgendwann Geld?

Jetzt kommen wir wahrscheinlich zu der Frage, die dich am meisten interessiert.

Denn schöne Blogartikel sind nett.

Aber du möchtest ja irgendwann auch etwas verdienen.

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Und keine Sorge: Du musst dich heute noch für keine davon entscheiden.

Ich möchte dir nur ganz kurz zeigen, wie daraus überhaupt ein Einkommen entstehen kann.

Möglichkeit 1: Du empfiehlst etwas

Vielleicht hast du schon einmal auf einen Link in einem Blog geklickt und anschließend ein Produkt gekauft.

Manche Unternehmen bieten sogenannte Affiliate-Programme an.

Das bedeutet vereinfacht:

Du empfiehlst ein Produkt über einen speziellen Link.

Kauft jemand darüber, erhältst du vom Unternehmen eine Provision.

Die Person bezahlt dadurch normalerweise nicht mehr.

Angenommen, du hast einen Blog über Zimmerpflanzen und schreibst einen Beitrag über deine liebsten Pflanzenlampen.

Dann könntest du passende Lampen empfehlen.

Das ist Affiliate Marketing.

Du musst dafür kein eigenes Produkt herstellen und nichts verschicken.

Möglichkeit 2: Du erstellst irgendwann etwas Eigenes

Eine andere Möglichkeit sind digitale Produkte.

Das klingt komplizierter, als es ist.

Ein digitales Produkt kann zum Beispiel eine PDF-Datei sein, die jemand nach dem Kauf herunterladen kann.

Vielleicht hast du einen Blog über Kinderbeschäftigung und erstellst ausdruckbare Beschäftigungskarten.

Oder du schreibst über Organisation und erstellst einen Wochenplaner.

Du erstellst die Datei einmal und kannst sie anschließend mehrfach verkaufen.

Aber auch hier gilt:

Darüber musst du dir am ersten Tag noch keine Gedanken machen.

Erst einmal geht es darum, überhaupt anzufangen.

Okay – und was soll ich jetzt konkret tun?

Wenn du gerade wirklich bei null stehst, würde ich nicht versuchen, innerhalb eines Wochenendes ein komplettes Online-Business aufzubauen.

Ich würde die kommenden Monate bis Weihnachten nutzen.

Nicht mit dem Anspruch:

„An Weihnachten muss ich davon leben können.“

Sondern:

„Bis Weihnachten möchte ich verstehen, wie das Ganze funktioniert und mein erstes kleines Online-Einkommen aufgebaut haben.“

Und so würde ich vorgehen.

August/September: Finde heraus, womit du starten möchtest

Der erste Monat gehört noch gar nicht dem Geldverdienen.

Er gehört deiner Grundlage.

Überlege dir zunächst ein Thema.

Nicht zehn.

Eins.

Frag dich:

Worüber könnte ich problemlos 20 hilfreiche Beiträge schreiben?

Und dann schau einmal bei Pinterest nach diesem Thema.

Gib Begriffe in die Suche ein.

Welche Vorschläge macht Pinterest?

Welche Pins erscheinen?

Welche Fragen werden beantwortet?

Du wirst dadurch ziemlich schnell merken, ob Menschen nach deinem Thema suchen.

Danach kannst du anfangen, dich mit einem eigenen Blog und einem Pinterest-Business-Account zu beschäftigen.

Du musst dabei nicht alles an einem Tag erledigen.

September/Oktober: Erstelle deine ersten hilfreichen Beiträge

Jetzt würde ich anfangen zu schreiben.

Und zwar nicht einfach irgendwelche persönlichen Gedanken.

Beantworte Fragen, die Menschen tatsächlich haben.

Wenn dein Thema beispielsweise Häkeln ist, könntest du statt:

„Warum ich gerne häkle“

eher etwas schreiben wie:

„Häkeln für Anfänger: Was brauche ich für den Start?“

Oder:

„10 einfache Häkelprojekte für Anfänger“

Warum?

Weil jemand genau danach suchen könnte.

Du hilfst also zuerst.

Das Geldverdienen kommt danach.

Für den Anfang reichen sogar wenige gute Beiträge.

Du brauchst keine 50 fertigen Artikel, bevor du Pinterest nutzen darfst.

Oktober: Bring deine Beiträge auf Pinterest

Wenn deine ersten Beiträge fertig sind, kannst du Pins dazu erstellen.

Dafür brauchst du übrigens keine professionelle Designerin zu sein.

Ein Pin kann ganz schlicht sein:

ein Bild, eine gut lesbare Überschrift und deine Website.

Wichtig ist vor allem, dass jemand innerhalb weniger Sekunden versteht:

Was bekomme ich, wenn ich darauf klicke?

Aus einem einzigen Blogbeitrag kannst du sogar mehrere Pins machen.

Du musst also nicht jeden Tag einen neuen Artikel schreiben.

Wenn du einen Beitrag mit dem Titel:

„10 einfache Häkelprojekte für Anfänger“

hast, könnten deine Pins beispielsweise heißen:

„Du willst häkeln lernen? Starte mit diesen 10 Projekten“

oder:

„Diese Häkelprojekte schaffen auch Anfänger“

oder:

„Häkeln für Anfänger: Damit würde ich anfangen“

Drei unterschiedliche Pins.

Ein Blogbeitrag.

November: Schau, was Menschen interessiert

Jetzt wird es spannend.

Denn langsam bekommst du erste Informationen.

Vielleicht wird ein Pin häufiger angezeigt als andere.

Vielleicht klicken plötzlich Menschen auf einen bestimmten Beitrag.

Vielleicht merkst du:

Oh, dieses Thema interessiert viel mehr Menschen als das andere.

Genau das ist unglaublich wertvoll.

Denn jetzt musst du nicht mehr raten.

Du kannst mehr Inhalte zu den Themen erstellen, die tatsächlich gesucht werden.

Und wenn du möchtest, kannst du jetzt langsam schauen, ob passende Affiliate-Programme oder eine andere Möglichkeit zum Geldverdienen zu deinem Thema passen.

Nicht vorher alles perfekt planen.

Erst anfangen.

Dann beobachten.

Dann verbessern.

Dezember: Aus deinem kleinen Projekt kann langsam ein Business werden

Wenn du im August oder September angefangen hast, hast du bis Dezember vielleicht:

einen eigenen Blog,

erste hilfreiche Beiträge,

einen Pinterest-Account,

mehrere Pins

und vielleicht sogar schon erste Besucher auf deiner Website.

Und möglicherweise hast du auch schon deine ersten Euro verdient.

Vielleicht sind es 10 €.

Vielleicht 100 €.

Vielleicht 500 €.

Vielleicht aber auch noch gar nichts.

Und weißt du was?

Auch dann bist du viel weiter als heute.

Denn du hast nicht mehr nur den Gedanken:

„Ich würde gerne irgendwann online Geld verdienen.“

Du hast etwas aufgebaut.

Und genau darauf kannst du im nächsten Jahr weiter aufbauen.

Muss ich dafür mein Gesicht zeigen?

Nein.

Und genau das ist einer der Gründe, warum ich diesen Weg so gerne mag.

Natürlich kannst du irgendwann persönlich sichtbar werden, wenn du möchtest.

Aber du musst nicht jeden Tag dein Gesicht filmen.

Du musst nicht dein Privatleben teilen.

Du musst nicht zur Influencerin werden.

Du kannst schreiben.

Du kannst gestalten.

Du kannst recherchieren.

Du kannst hilfreiche Inhalte erstellen.

Und Menschen können diese Inhalte finden, während du gerade etwas ganz anderes machst.

Gerade wenn du introvertiert bist, kann sich das viel angenehmer anfühlen als ein Business, das davon abhängig ist, dass du jeden Tag vor einer Kamera stehst.

Du musst heute noch nicht alles verstehen

Falls dir jetzt trotzdem noch hundert Fragen durch den Kopf gehen:

Das ist völlig normal.

Ich habe dir hier bewusst erst einmal nur das Grundprinzip gezeigt:

Du suchst dir ein Thema.

Du erstellst hilfreiche Inhalte.

Über Pinterest können Menschen diese Inhalte finden.

Und später kannst du daraus verschiedene Einnahmequellen entwickeln.

Mehr musst du für deinen ersten Schritt noch gar nicht wissen.

Und wenn du jetzt denkst:

„Das klingt eigentlich genau nach dem, was ich suche – aber ich brauche noch einmal eine richtige Erklärung von Anfang an“, dann habe ich etwas für dich.

Ich habe einen Guide erstellt, du kannst ihn dir direkt für 0€ herunterladen:

„Online Business für Introvertierte – Wie du dir ein Online Einkommen aufbaust, ohne dich zu zeigen.“

Darin gehe ich noch einmal genauer darauf ein, welche Möglichkeiten du hast und wie du dir ein Online-Business aufbauen kannst, ohne dich ständig auf Social Media präsentieren zu müssen.

Du musst nicht heute wissen, wie dein Business in zwei Jahren aussehen wird.

Du musst auch nicht plötzlich mutiger, lauter oder extrovertierter werden.

Du brauchst eigentlich nur eine Sache: einen ersten kleinen Schritt.

Und vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt dafür.